
Umweltschutz in Belize
Trotz der klimatischen Bedrohung ist das komplexe belizianische Küsten-Ökosystem mit seiner einzigartigen Artenvielfalt noch weitgehend intakt und im Hinblick auf Natur- und Artenschutz geht Belize im internationalen Vergleich mit gutem Beispiel voran; fast 50 Prozent der Landesfläche stehen mittlerweile unter Naturschutz. Wichtigste Naturschutzgebiete sind der Blue Hole Nationalpark, der Five Blues Lake Nationalpark, der Guanacaste Nationalpark, der Laughing Bird Caye Nationalpark und das Rio Bravo Naturschutzgebiet. Belize hat die umweltschädigenden Auswirkungen des Massentourismus erkannt und erfolgreich auf das Miteinander von Tourismus und Ökologie gesetzt. Dennoch steht das Land neben den globalen Umweltbedrohungen einer Reihe von lokalen Umweltproblemen gegenüber, wie z.B. dem Fehlen eines funktionierenden Abfallsystems, der massiven Überfischung und der Waldrodung, wodurch viele Tier- und Pflanzenarten bedroht sind.
Belize ist Mitglied folgender Umweltabkommen:
– Artenvielfaltskonvention (Convention on Biological Diversity, CBD)
– Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, CITES)
– Klima-Rahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC)
– UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (United Nations Convention to Combat Desertification, UNCCD)
– Übereinkommen über Feuchtgebiete (Convention on Wetlands)
– Basler Konvention über den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle (Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal)
– Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
– Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (International Convention for the Prevention of Pollution from Ships)

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